Was ist Parodontose und warum ist Vorsorge wichtig?
Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung und Früherkennung von Parodontitis (Erkrankungen des Zahnhalteapparats). Unbehandelt führen diese zu Zahnfleischrückgang, Knochenabbau und letztlich Zahnverlust. Die gute Nachricht: Durch regelmäßige Vorsorge und gute Mundhygiene lässt sich das Risiko deutlich senken und ein Fortschreiten häufig verlangsamen oder aufhalten.
Parodontitis ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen: Ein großer Teil der Erwachsenen in Deutschland ist betroffen. Die Erkrankung verläuft oft schmerzlos und wird daher häufig erst spät erkannt. Bakterien im Zahnbelag lösen zunächst eine Entzündung aus. Ohne Behandlung greift diese auf den Kieferknochen über und zerstört den Zahnhalteapparat. Studien zeigen zudem Zusammenhänge und Wechselwirkungen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und anderen systemischen Leiden.
Die wichtigsten Fakten zur Vorsorge:
- Früherkennung durch regelmäßige Kontrollen: Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid beginnt mit der Früherkennung. Der Parodontale Screening Index (PSI) ist ein Kassen-Screening und wird in der Regel alle zwei Jahre angeboten. Dabei werden mit einer speziellen Sonde Screening-Befunde wie Blutungszeichen und Taschensignale erhoben, um Entzündungen frühzeitig zu erkennen – oft bevor Symptome auftreten.
- Professionelle Reinigung als Basis: Die Zahnreinigung in der Praxis entfernt bakterielle Beläge auch an schwer zugänglichen Stellen. Die Zahnsteinentfernung ist einmal jährlich Kassenleistung, die weitergehende professionelle Zahnreinigung (PZR) wird von vielen Kassen bezuschusst. Nach einer genehmigten Parodontitis-Behandlung ist die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) Bestandteil der Kassenversorgung und läuft regelmäßig über zwei Jahre.
- Häusliche Mundhygiene entscheidend: Die tägliche Zahnpflege ist der wichtigste Faktor. Neben dem Zähneputzen gehört die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten oder Zahnseide dazu. Im Rahmen der Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid erhalten Patienten eine individuelle Schulung zur optimalen Mundpflege.
Welche Symptome deuten auf eine Zahnfleischerkrankung hin?
Entzündungen des Zahnhalteapparats entwickeln sich schleichend und verursachen anfangs keine Schmerzen. Umso wichtiger ist es, die frühen Warnzeichen zu kennen. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Behandlungschancen und desto geringer das Risiko bleibender Schäden.
Typische Symptome sind Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch und Mundgeruch. Im fortgeschrittenen Stadium zieht sich das Zahnfleisch zurück, Zahnhälse werden empfindlich und Zähne können sich lockern. Bei diesen Anzeichen sollte zeitnah ein Termin in der Zahnarztpraxis vereinbart werden.
Warnsignale erkennen:
- Zahnfleischbluten: Blutet das Zahnfleisch beim Zähneputzen oder bei Berührung, ist dies ein deutliches Warnsignal. Gesundes Zahnfleisch blutet nicht. Auch wenn das Bluten zunächst harmlos erscheint, sollte es ernst genommen werden.
- Zahnfleischrückgang: Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht und Zahnhälse sichtbar werden, ist die Erkrankung bereits fortgeschritten. Die freiliegenden Zahnhälse reagieren oft empfindlich auf Kälte, Wärme oder Süßes.
- Mundgeruch und lockere Zähne: Anhaltender Mundgeruch trotz guter Zahnpflege kann auf eine Erkrankung hindeuten. Im Spätstadium lockern sich die Zähne, da der Kieferknochen bereits abgebaut ist. Dann ist schnelles Handeln erforderlich.
Wie läuft die Zahnreinigung beim Zahnarzt ab?


Die Reinigung in der Praxis ist ein zentraler Bestandteil der Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid. Sie ergänzt die häusliche Zahnpflege und entfernt Beläge, die mit der Zahnbürste nicht erreichbar sind. Eine Sitzung dauert häufig etwa 45 bis 60 Minuten, je nach Aufwand.
Zunächst werden alle Zähne mit speziellen Instrumenten von Zahnstein und weichen Belägen befreit. Anschließend werden die Oberflächen poliert, damit sich neue Beläge weniger leicht anhaften können. Zum Abschluss kann – je nach Bedarf – eine Fluoridierung erfolgen, die den Zahnschmelz unterstützt. Bei Bedarf gibt die Fachkraft Tipps zur Optimierung der häuslichen Mundpflege.
Die einzelnen Schritte:
- Befundaufnahme und Anfärben: Zu Beginn wird der aktuelle Mundhygienestatus erfasst. Durch Anfärben der Beläge werden Problemstellen sichtbar gemacht. So können Patienten sehen, wo die Zahnpflege verbessert werden kann.
- Entfernung von Zahnstein und Belägen: Mit Ultraschall und Handinstrumenten werden harte und weiche Beläge entfernt – auch in den Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischrand. Bei empfindlichen Stellen kann bei Bedarf eine lokale Betäubung erfolgen.
- Politur und Fluoridierung: Die Zahnoberflächen werden mit einer speziellen Paste poliert. Glatte Oberflächen erschweren die Neubildung von Belägen. Ein abschließender Fluoridlack schützt den Zahnschmelz vor Karies.
Was zahlt die Krankenkasse?
Die Kostenübernahme bei Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid hängt von der Art der Leistung ab. Seit der neuen PAR-Richtlinie von 2021 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen deutlich mehr Leistungen bei der Behandlung von Zahnbetterkrankungen und deren Nachsorge.
Der Parodontale Screening Index (PSI) zur Früherkennung ist alle zwei Jahre Kassenleistung. Die professionelle Zahnreinigung (PZR) wird von vielen Kassen bezuschusst, ist aber häufig ganz oder teilweise privat zu bezahlen. Bei einer diagnostizierten Erkrankung übernimmt die Kasse die systematische Behandlung sowie die Unterstützende Therapie (UPT) für zwei Jahre.
Kassenleistungen im Überblick:
- PSI-Screening alle 2 Jahre: Die Früherkennungsuntersuchung ist für gesetzlich Versicherte kostenfrei. Sie sollte regelmäßig wahrgenommen werden, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
- Behandlung auf Antrag: Wird eine behandlungsbedürftige Erkrankung festgestellt, erstellt die Praxis einen Antrag bei der Krankenkasse. Nach Genehmigung werden Therapiegespräch, Mundhygieneschulung und die eigentliche Behandlung übernommen.
- Nachsorge (UPT) für 2 Jahre: Nach abgeschlossener Behandlung folgt die Unterstützende Parodontitistherapie (UPT). Sie läuft regelmäßig über zwei Jahre und richtet sich in Häufigkeit nach dem Erkrankungsgrad (A, B oder C). Die Mindestabstände zwischen den Terminen liegen je nach Grad zwischen drei und zehn Monaten.
Welche Risikofaktoren begünstigen die Erkrankung?
Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko für Zahnfleischerkrankungen erheblich. Wer diese kennt, kann gezielt gegensteuern. Bei der Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid wird das individuelle Risikoprofil berücksichtigt und die Vorsorgemaßnahmen entsprechend angepasst.
Rauchen ist der größte vermeidbare Risikofaktor: Raucher erkranken etwa fünf- bis sechsmal häufiger und sprechen schlechter auf die Behandlung an. Auch Diabetes mellitus, Stress, genetische Veranlagung und bestimmte Medikamente können das Risiko erhöhen. Eine gute Mundhygiene und regelmäßige Vorsorge sind für Risikopatienten besonders wichtig.
Die wichtigsten Risikofaktoren:
- Rauchen: Tabakkonsum beeinträchtigt die Durchblutung des Zahnfleisches und schwächt das Immunsystem. Die Symptome werden oft verschleiert, da das Zahnfleisch bei Rauchern weniger blutet. Ein Rauchstopp verbessert die Prognose deutlich.
- Diabetes mellitus: Zwischen Diabetes und Zahnbetterkrankungen besteht eine wechselseitige Beziehung. Hohe Blutzuckerwerte fördern Entzündungen, umgekehrt kann die Erkrankung die Blutzuckereinstellung verschlechtern. Diabetiker sollten besonders auf ihre Mundgesundheit achten.
- Genetik und Immunsystem: Eine familiäre Veranlagung kann das Erkrankungsrisiko erhöhen. Auch ein geschwächtes Immunsystem – etwa durch Stress, Erkrankungen oder Medikamente – begünstigt die Entstehung von Entzündungen am Zahnhalteapparat.
Warum eine Zahnarztpraxis mit Spezialisierung wählen?

Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid erfordert Erfahrung und spezialisiertes Wissen. Die Zahnarztpraxis Dr. med. dent. N. Griesenbrock in Lüdenscheid am Rathausplatz verfügt über zertifizierte Expertise und bietet das gesamte Spektrum von Vorsorge bis Therapie.
Die Kombination aus Spezialisierung und Vorsorge ermöglicht eine ganzheitliche Betreuung. Von der Früherkennung über die Behandlung bis zur langfristigen Nachsorge werden Patienten kontinuierlich begleitet. Moderne Technologien und geschultes Fachpersonal sorgen für schonende und effektive Behandlungen.
Die Vorteile der Zahnarztpraxis:
- Zertifizierte Expertise: Die Zahnärztin verfügt über das Curriculum Parodontologie und ist bei Jameda entsprechend gelistet. Diese Spezialisierung gewährleistet eine fundierte Diagnostik und Therapie nach aktuellem wissenschaftlichem Stand.
- Umfassendes Angebot: Von der Individual-Vorsorge über die Zahnreinigung bis zur Unterstützenden Therapie bietet die Praxis alle Leistungen aus einer Hand. Die zentrale Lage im Märkischen Kreis macht sie gut erreichbar.
- Persönliche Betreuung: Jeder Patient erhält eine individuelle Beratung und einen auf sein Risikoprofil abgestimmten Plan. Die mediterrane Atmosphäre der Praxis trägt zu einer entspannten Behandlung bei.
Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es?
Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid umfasst verschiedene Maßnahmen in der Praxis und zu Hause. Die Kombination aus professioneller Betreuung und guter häuslicher Mundhygiene bietet den besten Schutz.
Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Maßnahmen und ihre Häufigkeit. Je nach individuellem Risiko kann die Zahnärztin Dr. Griesenbrock in Lüdenscheid kürzere oder längere Intervalle empfehlen.
| Maßnahme | Häufigkeit | Kostenübernahme |
|---|---|---|
| PSI-Screening | Alle 2 Jahre | Kassenleistung |
| Zahnreinigung in der Praxis | 1–4× jährlich | Privat / Zuschuss |
| Kontrolluntersuchung | 2× jährlich | Kassenleistung |
| Zahnsteinentfernung | 1× jährlich | Kassenleistung |
| UPT (nach Behandlung) | Nach Grad A / B / C | Kassenleistung (2 Jahre) |
Wie oft erfolgt die Nachsorge?
Bei der Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid richtet sich die Nachsorge nach dem individuellen Erkrankungsgrad. Die PAR-Richtlinie unterscheidet drei Grade (A, B, C), die über Risikofaktoren und Krankheitsverlauf bestimmt werden.
Die Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) läuft über zwei Jahre. Die Mindestabstände zwischen den Terminen sind je nach Grad festgelegt. Eine Verlängerung um bis zu sechs Monate ist auf Antrag möglich.
| Grad | Risikoprofil | Mindestabstand UPT |
|---|---|---|
| Grad A | Langsame Progression, geringe Risikofaktoren | 10 Monate |
| Grad B | Moderate Progression, mittleres Risiko | 5 Monate |
| Grad C | Rasche Progression, hohe Risikofaktoren | 3 Monate |
Häufige Fragen
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Zahnreinigung ist in der Regel nicht schmerzhaft. Bei empfindlichen Zahnhälsen oder entzündetem Zahnfleisch kann es zu leichten Beschwerden kommen. In diesen Fällen ist eine lokale Betäubung möglich. Nach der Behandlung kann das Zahnfleisch für einige Stunden empfindlich sein.
Wie oft sollte ich zur Vorsorge gehen?
Die Häufigkeit hängt vom individuellen Risiko ab. Für Patienten ohne Vorgeschichte empfiehlt sich die Zahnreinigung ein- bis zweimal jährlich. Bei erhöhtem Risiko oder nach einer Behandlung können kürzere Intervalle von drei bis vier Monaten sinnvoll sein.
Kann die Erkrankung geheilt werden?
Zahnbetterkrankungen sind chronisch und können kontrolliert, aber nicht vollständig geheilt werden. Mit konsequenter Behandlung und guter Mundhygiene lässt sich das Fortschreiten stoppen. Bereits verlorener Knochen regeneriert sich in der Regel nicht von selbst.
Was kann ich selbst zur Vorbeugung tun?
Die wichtigste Maßnahme ist die tägliche gründliche Zahnpflege. Dazu gehört das Zähneputzen zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta und die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten oder Zahnseide. Auch die Zungenreinigung reduziert die Bakterienzahl im Mund. Ein Rauchstopp senkt das Risiko erheblich.
Wo finde ich Hilfe bei Zahnfleischproblemen?
Parodontose Prophylaxe in Lüdenscheid bietet die Zahnarztpraxis am Rathausplatz mit umfassender Betreuung an. Von der Erstuntersuchung über die Behandlung bis zur Nachsorge werden Patienten kompetent begleitet. Bei akuten Beschwerden wie starkem Zahnfleischbluten oder lockeren Zähnen sollte zeitnah ein Termin vereinbart werden. Die Praxis ist zentral gelegen und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
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